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Migration zu SIMATIC S7

Ihr Begleiter auf der Reise zu den neuen Technologien

Auch Technologien haben ein Verfallsdatum. 2015 wird Siemens die Produkte der SIMATIC S5-Reihe eingestellt haben. Lieferungen von Ersatzteilen bzw. kompatiblen Technologien werden nicht mehr möglich sein.
Ebenfalls werden Spezialisten auf dem Gebiet der S5-Produkte eine Rarität sein. Damit Sie weiterhin die Herausforderungen des wachsenden Marktes bewältigen können unterstützen wir Sie bei der Modernisierung Ihrer technischen Anlagen. Unter einer Migration versteht man die Umstellung von Software und Hardware auf ein neues System. Nach Ihren Bedürfnissen bleiben dabei Ihre Funktionalitäten erhalten und ggf. werden Optimierungen durchgeführt.

Abgestimmt auf Ihre Planung und Ihre bestehende Anlagensteuerung kann eine solche Migration auch schrittweise durchgeführt werden. Ihr Weg zur neuen Technologie:

Ihre Vorteile:

  • Verbesserung der Produktionskapazität
  • Erhöhung der Produktivität und Produktqualität
  • Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Experten
  • Arbeitserleichterung für das eigene Instandhaltungspersonal
  • Erfüllung aktueller Normen und Vorschriften
  • Analyse Ihrer Bestandsanlage
  • Festlegung Ihrer Zielstellung
  • Umbau der Steuerungen mit lokalen und dezentralen I/Os
  • Austausch der Visualisierungssysteme und Rechentechnik
  • Anpassung des Netzwerktyps und dessen zugehörigen Komponenten
  • Übersetzung der Bestandssoftware in die aktuelle Systemsprache
  • Durchführung von Optimierungen
  • Schulung des Bedienpersonals in der neuen Technologie

Retrofit der Motormanagementbausteine diverser ABB MNS Schaltanlagen

Projektbeschreibung

Migration der ABB INSUM Motorbausteine für diverse Einschübe der ABB MNS Schaltanlagen.

Umgebaut wurden je Schaltanlage zwischen 2 und 22 Einschübe in den Größen 1A (MO302) – 250A (MO511) der ABB MNS Serie. Dabei kamen auch spezielle Anwendungsfälle, wie Reversierbetrieb, mit Not-Aus sowie Doppelantrieb zum Tragen. Für die Ansteuerung und Verwaltung der Einschübe wurde das jeweils vorhandene BA501 auf eine Lösung mit Siemens SPS-Steuerung umgebaut. Die in der SPS hinterlegte Software arbeitet für alle Varianten intuitiv. Somit gibt es nur eine Software für alle Schaltanlagengrößen und -varianten.

Projektdaten

  • Auslegung des benötigten Materials.
  • Abholung der entsprechenden Reserveeinschübe beim Auftraggeber. Ist dies nicht möglich, da nicht ausreichend Einschübe in Reserve vorhanden sind, erfolgt ein Umbau vor Ort. Idealerweise erfolgt in dem Fall ein Umbau in der Stillstandszeit. Dann werden die Einschübe zum Umbau ins IBAR Stammhaus verbracht.
  • Test der fertigen Einschübe auf dem IBAR-Prüfstand. Dieser wurde eigens hierfür mit separater Prüf-SPS geschaffen.
  • Stecken der umgebauten Einschübe und Inbetriebnahme.
  • Dokumentation nach Richtlinie des AG mit Rotrevidierung der Schaltungsbücher.
  • Erstellung eines Handbuchs zur Anlagenbedienung

Eingesetzte Software

  • Siemens SIMATIC STEP 7 Professional V13 SP1
  • Siemens SIMATIC WinCC Advanced V13 SP1

Eingesetzte Hardware

  • Siemens SIMATIC S7-IM CPU
  • Siemens SIMATIC HMI, KTP400, BASIC PANEL
  • Siemens SIMOCODE PRO V inkl. Stromerfassung in div. Größen

Retrofit der Umschaltautomatiken diverser ABB MNS Schaltanlagen

Projektbeschreibung

Migration der ABB Protronic CS31 Steuerung für die Umschaltautomatik der ABB MNS Schaltanlagen.

Migriert wurden jeweils zwei zugehörige Schaltanlagen der ABB MNS Serie. Im Speziellen hierbei die für die Überwachung der Umschaltungen verantwortlichen speicherprogrammierbaren Steuerungen vom Typ ABB CS31.

Eingesetzte Software

  • ABB AC31
  • Siemens SIMATIC STEP 7 Professional V13 SP1
  • Siemens SIMATIC WinCC Advanced V13 SP1

Eingesetzte Hardware

  • Siemens SIMATIC S7-1200, KOMPAKT CPU
  • Siemens SIMATIC ET 200SP (abgesetzte Peripherie in den Schaltanlagenfeldern)
  • Siemens SIMATIC HMI, KTP700, BASIC PANEL

Projektdaten

  • Auslesen der Projektierung (Programmierung) der alten ABB CS31 Steuerung und Umsetzung dieser nach Siemens S7.
  • Neuprojektierung der Bilder und Meldungen für das einzusetzende Panel.
  • Rückrüstung der alten ABB CS31 Steuerungen inkl. des alten Systembus zur ABB Peripherie.
  • Montage von neuen Siemens S7-1200 Steuerungen inkl. abgesetzter Peripherie und 7“ Panels in den Schaltanlagen anstelle der ABB Steuerungen.
  • Neuverdrahtung der Busleitung (PROFINET) zwischen den betreffenden Schaltanlagen zur Verbindung der SPS-Steuerungen und innerhalb dieser zur Verbindung der abgesetzten Peripherie.
  • Nachrüstung einer Querkommunikation zwischen den Steuerungen zum Datenaustausch und zur Erkennung der Anforderung der Umschaltung.
  • Dokumentation nach Richtlinie des AG mit Rotrevidierung der Schaltungsbücher.
  • Erstellung eines Handbuchs zur Anlagenbedienung

Retrofit der Gebäudeleittechnik DDC3000 (Kieback & Peter) nach SIMATIC S7

Projektbeschreibung:

Im neuen Hauptgebäude der IBAR Systemtechnik war aus der Vornutzung durch die Bundesbank eine alte Gebäudeleittechnik von Kieback & Peter (DDC3000) verbaut. Aufgrund der schlechten Dokumentation und der eingeschränkten Wartungsmöglichkeit (hier nur durch die Fa. Kieback & Peter möglich), wurde entschieden, das System durch ein Siemens SIMATIC S7 Steuerung zu ersetzen.

Das DDC3000 System war so aufgebaut, dass alle Unterstationen über die Systemeigenen Busse kommuniziert haben und über eine zentrale Schnittstelle mit dem GLT Visualisierungssystem Neutrino verbunden.

Das Gesamtkonzept der Altanlage wurde analysiert und neu strukturiert. Die beim Kieback & Peter System genutzten M, K und Z-Busse wurden durch den Industriebus Profinet ersetzt. Als zentrales Steuerungssystem kam eine S7-1500 zum Einsatz. Alle Unteranlagen wurden per ET200SP und Profinet-IM an die S7-1500 angebunden.

Das neue Gebäudeleitsystem ist nun über einen WinCC Client visualisiert. Dabei wurden die Bilder der Bestandsanlage weitesgehend beibehalten. Zur Bedienung kamen die neuen Faceplates aus TIA V14 zum Einsatz.